Vortragsabend zum Thema Arbeitssucht
Ort: Wien, Stadttheater WalfischgasseReferentInnen: Dr. Ulrike Meißner und Mag. Claudia Poje
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Unterlagen
- Arbeitssucht aus psychhologischem Blickwinkel
(PPP Mag. Claudia Poje - Arbeitssucht aus psychhologischem Blickwinkel (Zusammenfassung Mag. Claudia Poje
Wenn Arbeitnehmer freiwillig Überstunden machen und sich mit den Unternehmenszielen identifizieren, freut sich jedes Unternehmen. Und Mitarbeiter, die viel arbeiten, gelten als vorbildlich, doch was, wenn Arbeit zur Sucht wird? Welche Auswirkungen hat Arbeitssucht auf den einzelnen Mitarbeiter und wie können Unternehmen damit umgehen? Im Rahmen unseres Vortragsabends sollen einerseits die personalwirtschaftlichen Risiken und andererseits die psychologischen Aspekte des Phänomens Arbeitssucht näher beleuchtet werden.
„Personalwirtschaftliche Risiken der Arbeitssucht“
Der Begriff „Arbeitssucht“ bzw. „Workaholic“ ist in unserer Gesellschaft positiv belegt und wird häufig mit Karriere, Prestige, Leistungsfähigkeit, Produktivität und damit verbundene Anerkennung in Zusammenhang gebracht. Die Möglichkeit wird ausgeschlossen bzw. tabuisiert, dass Arbeit einen pathologischen Suchtzustand auslösen kann. Bringen Arbeitssüchtige jedoch tatsächlich den vermeintlich erwarteten „Nutzen“ für die Unternehmen und welche Risiken birgt die Beschäftigung Arbeitssüchtiger? Diese Fragen sind Gegenstand des Vortrages „Personalwirtschaftliche Risiken der Arbeitssucht“. Sie erwartet eine Einführung in die Arbeitssuchtproblematik, die Sie über Charakteristika, Symptome, Phasen und Verlauf der Sucht sowie über die verschiedenen Arbeitssuchttypen informiert. Es wird dargestellt, welche betriebswirtschaftlichen und personalwirtschaftlichen Risiken durch einen arbeitssüchtigen Mitarbeiter für das Unternehmen entstehen und die Notwendigkeit aufgezeigt, warum ein professionelles Personalrisikomanagement mit den entsprechenden Instrumenten unabdingbar für die Identifizierung des Risikos Arbeitssucht ist. Handlungsempfehlungen zeigen auf, wie Unternehmen adäquat mit Arbeitssüchtigen umgehen und Maßnahmen einleiten, um den Betroffenen selbst zu helfen und Schaden vom Unternehmen abzuwenden.
„Arbeitssucht aus psychologischem Blickwinkel“
„Workaholism“ als Ergebnis veränderter sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Bedingungen oder doch das Produkt moderner Organisationsentwicklung? Welchen Stellenwert hat Arbeitssucht im Rahmen unserer heutigen Gesellschaft und wie wirkt sich das Phänomen Arbeitssucht auf den Einzelnen aus? Über die Frage nach den Ursachen, Symptomen und Charakteristika von Arbeitssucht sollen vor allem die Entstehung von Arbeitssucht als „dynamischer Prozess“ und die Folgen für den/die einzelne(n) Arbeitnehmer(in) aufgezeigt werden. Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden, in welchen Berufen oder sozialen Schichten eher mit Arbeitssucht zu rechnen ist, warum wir bei Arbeitssucht von Suchtverhalten sprechen und welche Präventions- und Reaktionsmöglichkeiten dem/der betroffenen Mitarbeiter, aber auch den Unternehmen offen stehen. Den Abschluss bildet ein kurzer Exkurs zum Themenbereich „Süchte am Arbeitsplatz und betriebliche Suchtprävention“.
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ANREISE
Öffentliche Verkehrsmittel:
U-Bahn Linien: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, J, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn Haltestelle Karlsplatz / Oper
Es befinden sich Taxistände in der Nähe.
Mit dem Auto: Wenn Sie mit dem Auto kommen möchten, können Sie in der Garage Palais Corso, Mahlerstraße 12 , parken. Ihre Parkkarte können Sie im Stadttheater Walfischgasse
entwerten lassen.

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